Der Jetson Orin Nano Super ist seit Ende 2024 der Einstiegs-Jetson: 67 TOPS (INT8) für 249 USD. NVIDIA hat die Taktraten erhöht und den Preis halbiert — für lokale KI-Projekte der beste Einstieg.
Was du brauchst
- Jetson Orin Nano Super Developer Kit
- MicroSD-Karte (64 GB empfohlen, A2-Klasse) oder NVMe-SSD
- USB-C-Netzteil (mindestens 45 W — schwächere Netzteile sind die häufigste Fehlerquelle!)
- Monitor + Tastatur für die Ersteinrichtung (danach headless per SSH)
Schritt 1: JetPack flashen
Die einfachste Variante ist das NVIDIA SDK Manager auf einem Linux-Host oder die SD-Karten-Image-Methode:
- JetPack-Image von der NVIDIA-Developer-Seite laden
- Mit Balena Etcher auf die SD-Karte schreiben
- Karte einsetzen, Netzteil anschließen, booten — Erstsetup (Sprache, Tastatur, Nutzer) läuft im Dialog
Schritt 2: Nach dem ersten Boot
sudo apt update && sudo apt upgrade -y
sudo nvpmodel -q # aktuelles Power-Modell anzeigen
jetson_release -v # JetPack/CUDA-Version prüfen
Schritt 3: Leistung messen
Nicht glauben, messen: sudo jtop (aus dem jetson-stats-Paket) zeigt Takt, Temperatur und Leistungsaufnahme live.
pip3 install jetson-stats
jtop
Erfahrung aus der Praxis: Ohne Kühlkörper drosselt der Orin Nano nach wenigen Minuten Volllast. Der mitgelieferte Lüfter reicht für Desktop-Last, für dauerhaftes LLM-Inferencing empfehle ich aktive Kühlung.
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